Firmenwagen richtig verkaufen – worauf kommt es an?
Der Verkauf eines Firmenwagens unterscheidet sich in einigen Punkten vom privaten Autoverkauf. Steuerliche Aspekte, Buchhaltung und der Zustand des Fahrzeugs spielen eine entscheidende Rolle. Wer frühzeitig alle wichtigen Faktoren berücksichtigt, kann einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen und den Verkaufsprozess effizient gestalten.
Welche Verkaufsoptionen gibt es?
- Verkauf an einen Händler: Schnell, unkompliziert und mit sofortiger Abwicklung – besonders bei großen Fahrzeugflotten eine beliebte Lösung.
- Privatverkauf: Kann in manchen Fällen höhere Preise bringen, erfordert jedoch mehr Zeit und Aufwand für Inserate, Besichtigungen und Verhandlungen.
- Verkauf an spezialisierte Autoankäufer: Viele Unternehmen bieten einen Ankaufservice für Firmenwagen an, inklusive Abholung und direkter Abwicklung mit der Buchhaltung.
- Rückgabe an das Leasingunternehmen: Falls der Firmenwagen geleast wurde, kann eine frühzeitige Rückgabe oder ein Verkauf an die Leasingfirma eine Option sein.
Wichtige Punkte beim Verkauf eines Firmenwagens
- Restwert und Abschreibung beachten: Der steuerliche Restwert spielt eine wichtige Rolle für Unternehmen, um den Verkaufserlös korrekt zu verbuchen.
- Umsatzsteuer berücksichtigen: Wenn der Firmenwagen zum Betriebsvermögen gehört, fällt beim Verkauf in vielen Fällen Mehrwertsteuer an.
- Fahrzeughistorie bereithalten: Ein lückenloses Scheckheft und eine transparente Nutzungshistorie erhöhen den Verkaufswert.
- Vertragliche Verpflichtungen prüfen: Bei geleasten oder finanzierten Firmenwagen sollte vor dem Verkauf geprüft werden, ob eine vorzeitige Ablösung möglich ist.
Fazit: Firmenwagen verkaufen – gut geplant ein Vorteil
Ein gut geplanter Verkauf eines Firmenwagens kann sich finanziell lohnen. Wer alle steuerlichen und vertraglichen Aspekte berücksichtigt und den passenden Verkaufsweg wählt, kann den Prozess effizient und gewinnbringend gestalten.